Waffenrecht-Ratgeber – diese Regelungen gelten für Airsoftwaffen

Air­soft­waf­fen, oder kurz Sof­tairs, sind nicht nur bei vie­len Jugend­li­chen beliebt. Sie wer­den auch ger­ne für tak­ti­sche Gelän­de­spie­le oder spa­ßi­ge Schlach­ten in Indoor-Hal­­len genutzt. Zudem stel­len sie eine eige­ne Kate­go­rie im Sport­schie­ßen dar. Gera­de in Deutsch­land ist das Waf­fen­recht aller­dings ver­gleich­bar streng, was bei vie­len Schüt­zen und Spie­lern für aller­lei

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Gemeinnützigkeit für den IPSC-Schießsport

Ein Ver­ein, des­sen Zweck in der För­de­rung des Schieß­spor­tes erfüllt die sat­zungs­mä­ßi­gen Anfor­de­run­gen an die Fest­stel­lung der Gemein­nüt­zig­keit. Dies gilt — ent­ge­gen einer all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­an­wei­sung der Finanz­ver­wal­tung — auch für die För­de­rung des IPSC-Schie­­ßens, d.h. bei einer dyna­mi­schen Schieß­sport­dis­zi­plin, bei der ein Schüt­ze in mög­lichst kur­zer Zeit einen fest­ge­leg­ten Par­cours mit ver­schie­de­nen Zie­len (abs­trak­te

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Notwehr — drei Stiche mit dem Messer

Ob eine Ver­tei­di­gungs­hand­lung im Sin­ne des § 32 Abs. 2 StGB erfor­der­lich ist, hängt im Wesent­li­chen von Art und Maß des Angriffs ab. Dabei darf sich der Ange­grif­fe­ne nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung grund­sätz­lich des Abwehr­mit­tels bedie­nen, das er zur Hand hat und das eine sofor­ti­ge und end­gül­ti­ge Besei­ti­gung der Gefahr erwar­ten lässt.

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Der Schuss mit der Softairpistole

Der Schuss mit der Sof­tair­pis­to­le indu­ziert für sich genom­men noch nicht das Vor­lie­gen eines beding­ten Kör­per­ver­let­zungs­vor­sat­zes. Zwar kann sich – letzt­lich nicht anders als im Fall des beding­ten Tötungs­vor­sat­zes – die Annah­me eines beding­ten Kör­per­ver­let­zungs­vor­sat­zes auch dar­aus erge­ben, dass der Täter (oder ein Mit­tä­ter) eine Hand­lung vor­nimmt, die eine so

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Änderung des Waffengesetzes: Waffen und Munition korrekt aufbewahren

Am 6. Juli 2017 wur­de das Waf­fen­ge­setz geän­dert. Seit­her gel­ten neue Vor­schrif­ten bei der Auf­be­wah­rung von Schuss­waf­fen und Muni­ti­on. Erfah­ren Sie hier, wor­auf seit­her zu ach­ten ist und war­um sich der Blick auf den Bestands­schutz für bereits ange­zeig­te Behält­nis­se lohnt. Getrenn­te und Über­kreuz-Auf­be­wah­rung Grund­sätz­lich müs­sen Schuss­waf­fen und Muni­ti­on getrennt von­ein­an­der

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Die defekte Softairpistole — und die gefährliche Körperverletzung

Der Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB ist nur erfüllt, wenn das ver­wen­de­te ‚Werk­zeug’ nach der kon­kre­ten Art der Ver­wen­dung geeig­net ist, erheb­li­che Ver­let­zun­gen her­vor­zu­ru­fen1. Im vor­lie­gen­den Fall ver­nein­te der Bun­des­ge­richts­hof daher im hier ent­schie­de­nen Fall das Vor­lie­gen einer gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung: Dass von der defek­ten Sof­tair­pis­to­le vor­lie­gend in einer

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