Privatdetektiv ohne Waffenschein

Pri­vat­de­tek­tiv ohne Waf­fen­schein

Ein Pri­vat­de­tek­tiv hat kei­nen gene­rel­len Anspruch auf Ertei­lung eines Waf­fen­schei­nes, mein­te das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart und wies die Kla­ge eines Pri­vat­de­tek­tivs gegen die Lan­des­haupt­stadt Stutt­gart auf Ertei­lung eines Waf­fen­schei­nes ab. Der Klä­ger des jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart ent­schie­de­nen Fal­les ist seit 1974 als selbst­stän­di­ger Pri­vat­de­tek­tiv tätig. Im Okto­ber 1976 wur­de ihm

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Wieder einmal: Überprüfung des Waffenrechts

Wie­der ein­mal: Über­prü­fung des Waf­fen­rechts

Ange­sichts des Amok­laufs in Win­nen­den hat der Bun­des­rat die Bun­des­re­gie­rung jetzt um Prü­fung gebe­ten, ob das gel­ten­de Waf­fen­recht noch aus­rei­chend Sicher­heit gewähr­leis­tet. Kri­tisch zu hin­ter­fra­gen sei vor allem die zah­len­mä­ßig nicht beschränk­te Ver­füg­bar­keit von Schuss­waf­fen und und Muni­tio­nen sowie sowie deren Auf­be­wah­rung in pri­va­ten Haus­hal­ten. Damit ist wie­der ein­mal die

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Ein Jäger darf nicht bestechen!

Ein Jäger darf nicht bestechen!

Waf­fen­be­sit­zer und Jäger müs­sen stets recht­s­treu leben, wol­len sie nicht ihre Zuver­läs­sig­keit und damit ihre waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis­se bzw. ihren Jagd­schein ver­lie­ren. Deut­lich zeigt das wie­der ein­mal ein aktu­el­les Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Augs­burgs, das jetzt die Kla­ge eines Augs­bur­ger Labor­arz­tes gegen einen Bescheid des Land­rats­am­tes Augs­burg abge­wie­sen hat, mit dem die

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Revolver unterm Kopfkissen

Revol­ver unterm Kopf­kis­sen

Einem Waf­fen­be­sit­zer, der nachts eine gela­de­ne Schuss­waf­fe unter sei­nem Kopf­kis­sen auf­be­wahrt, ist die Waf­fen­be­sitz­kar­te zu ent­zie­hen. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Braun­schweig ent­schie­de­nen Fall war der 56 Jah­re alte Klä­ger, der mit sei­ner Ehe­frau im Harz ein Rei­hen­haus bewohnt, im Besitz von Waf­fen­be­sitz­kar­ten für meh­re­re Waf­fen. Dar­un­ter befand sich ein

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Schießstände und Auto-Stellplätze

Schieß­stän­de und Auto-Stell­plät­ze

Wer­den für eine geplan­te Schieß­an­la­ge kei­ne Stell­plät­ze nach­ge­wie­sen, darf eine Bau­ge­neh­mi­gung nicht erteilt wer­den. Meint jeden­falls das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil. Der Klä­ger ist ein Sport­schüt­zen­ver­ein aus dem Land­kreis Kai­sers­lau­tern, der bereits über eine unter­ir­di­sche Schieß­an­la­ge nebst Ver­eins­heim ver­fügt. Sei­nen Bau­an­trag für den Neu­bau einer Hal­le für

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Unzuverlässigkeit im Sprengstoffrecht

Unzu­ver­läs­sig­keit im Spreng­stoff­recht

Allein die Tat­sa­che, dass eine straf­recht­li­che Ver­ur­tei­lung die für die Regel­ver­mu­tung der Unzu­ver­läs­sig­keit nach § 8a Abs. 2 Nr. 1 Buchst. c SprengG erfor­der­li­che Min­dest­stra­fe nicht erreicht, schließt es nicht aus, das zugrun­de lie­gen­de Ver­hal­ten bei der Prü­fung der aus­nahms­los anzu­neh­men­den Unzu­ver­läs­sig­keit nach § 8a Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b SprengG her­an­zu­zie­hen. Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg, Beschluss

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Novelle des Waffenrechts

Novel­le des Waf­fen­rechts

Der Weg zur Neu­re­ge­lung des Waf­fen­rechts ist frei. Mit gro­ßer Mehr­heit stimm­te der Bun­­­des­­tags-Innen­aus­­schus­­ses ges­tern dem durch einen Ände­rungs­an­trag der Koali­ti­ons­frak­tio­nen modi­fi­zier­ten Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung zur Novel­lie­rung des Waf­fen­ge­set­zes zu, der am kom­men­den Frei­tag vom Bun­des­tag in drit­ter Lesung abschlie­ßend behan­delt wird. Der Ent­wurf sieht vor, das Mit­füh­ren von so

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Haftung auf dem Schießstand

Haf­tung auf dem Schieß­stand

Nach der Unfall­sta­tis­tik zählt der Schieß­sport zu den sichers­ten Sport­ar­ten. Genau genom­men ist es die zweit­si­chers­te – nur beim Schach­spiel pas­siert noch weni­ger. Doch die­se Zahl in der Sta­tis­tik ist nur die eine Sei­te. Die ande­re Seite:Wenn ein­mal ein Unfall pas­siert, hat er oft­mals mas­si­ve Fol­gen. Und es stellt sich

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Gebühr für WBK-Kontrolle

Gebühr für WBK-Kon­trol­le

Die Waf­fen­be­hör­de prüft in regel­mä­ßi­gen Abstän­den, ob der Inha­ber einer Waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis noch zuver­läs­sig und per­sön­lich geeig­net ist. Die­se Über­prü­fung ist im Waf­fen­ge­setz vor­ge­se­hen. Eini­ge Waf­fen­be­hör­den ver­such­ten nun, die betrof­fe­nen Inha­ber einer Waf­fen­be­sitz­kar­te hier­für zur Kas­se zu bit­ten. Dem ist jetzt jedoch das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver ent­ge­gen getre­ten. Nach dem Urteil

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Schießen mit Jugendlichen

Schie­ßen mit Jugend­li­chen

Das Waf­fen­recht hält für die Jugend­ar­beit eini­ge Son­der­vor­schrif­ten bereit. Die­se betref­fen ins­be­son­de­re die Alters­gren­zen als auch Anfor­de­run­gen an die das Schie­ßen mit Jugend­li­chen lei­ten­den Auf­sichts­per­so­nen. Die­se Rege­lun­gen für das Schie­ßen mit Jugend­li­chen fin­den sich sowohl im Waf­fen­ge­setz wie auch in der All­ge­mei­nen Waf­­fen­­ge­­setz-Ver­­or­d­­nung und zwar unter­schie­den nach dem Alter der

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Munitionstransport

Muni­ti­ons­trans­port

Seit dem Jahr 2003 waren beim Trans­port von Muni­ti­on schon bei gerin­gen Men­gen die Vor­schrif­ten des Gefahr­gut­rechts ein­zu­hal­ten. So durf­ten ohne beson­de­re Vor­keh­run­gen nur noch maxi­mal 5 kg Muni­ti­on bzw. 1 kg Pul­ver trans­por­tiert wer­den. Wir haben hier­über im Schüt­zen­bru­der berich­tet. Die­se Vor­schrif­ten sind für den Trans­port durch End­ver­brau­cher, ins­be­son­de­re also durch

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Schießen mit Jugendlichen

Schie­ßen mit Jugend­li­chen

Neben vie­len ande­ren Neue­run­gen trifft das neue Waf­fen­recht auch die Jugend­ar­beit. Alters­gren­zen im Schieß­sport gab es zwar auch schon vor­her, aber nun ist eini­ges stren­ger und for­ma­li­sier­ter. So ent­hal­ten sowohl das Waf­fen­ge­setz wie auch die All­ge­mei­ne Waf­­fen­­ge­­setz-Ver­­or­d­­nung nun Rege­lun­gen für das Schie­ßen mit Jugend­li­chen und zwar je nach Alter der

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Paragraphen-Böllern

Para­gra­phen-Böl­lern

Das Böl­ler­schie­ßen hat eine lan­ge Tra­di­ti­on und eines sei­ner ers­ten urkund­li­chen Erwäh­nun­gen ist bereits ein Ver­bot. So stammt eines der ers­ten Zeug­nis­se über die Böl­­ler-Akti­­vi­­tä­­ten unse­rer Vor­fah­ren aus der Mark­graf­schaft Ans­bach, in der wegen sei­ner Gefähr­lich­keit durch einen mark­gräf­li­chen Erlass vom 16. Juli 1696 bei Straf­an­dro­hung ver­bo­ten wur­de, „dass bei

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Aufbewahrung von Waffen und Munition

Auf­be­wah­rung von Waf­fen und Muni­ti­on

„Wer Waf­fen oder Muni­ti­on besitzt, hat die erfor­der­li­chen Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um zu ver­hin­dern, dass die­se Gegen­stän­de abhan­den kom­men oder Drit­te sie unbe­fugt an sich neh­men.“ So bestimmt es seit dem 1. April 2003 § 36 des neu­en Waf­fen­ge­set­zes. An sich ein selbst­ver­ständ­li­cher Grund­satz, dem wohl auch schon zu Zei­ten

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Schießaufsicht bei Jugendlichen

Schieß­auf­sicht bei Jugend­li­chen

Ab dem 1. April muss bei Schie­ßen mit Kin­dern und Jugend­li­chen die Stand­auf­sicht von zur Kin­­der- und Jugend­ar­beit für das Schie­ßen beson­ders geeig­ne­ten Auf­sichts­per­so­nen gelei­tet wer­den. Die Duch­füh­rungs­ver­ord­nung zum WaffG, in der die Kri­te­ri­en für die­se beson­de­re Eig­nung fest­ge­legt wer­den, ist jedoch noch nicht erlas­sen. Bis dahin gilt jedoch die

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Waffengesetz-Verordnung in Kraft getreten

Waf­fen­ge­setz-Ver­ord­nung in Kraft getre­ten

Nach­dem die All­ge­mei­ne Waf­­fen­­ge­­setz-Ver­­or­d­­nung (AWaffV) am 31.10.2003 im Bun­des­ge­setz­blatt ver­öf­fent­licht wur­de, ist sie nun am 1. Dezem­ber, acht Mona­te nach dem neu­en Waf­fen­ge­setz, in Kraft getre­ten. Und auch hier fin­det sich wie­der eine Rei­he von Neue­run­gen, die von den ein­zel­nen Sport­schüt­zen wie von den Schüt­zen­ver­ei­nen zu beach­ten sind. Inhalts­über­sichtSach­kun­deSchieß­sport­ord­nungSchieß­stän­deAuf­sicht auf

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Das neue Waffenrecht

Das neue Waf­fen­recht

Nun ist es also amt­lich: Das neue, nach „Erfurt“ noch­mals ver­schärf­te Waf­fen­recht ist im Bun­des­ge­setz­blatt ver­kün­det und tritt am 1. April 2003 in Kraft. Damit müs­sen wir uns auf eini­ge Neue­run­gen ein­stel­len. Die wich­tigs­ten Ände­run­gen sol­len hier kurz vor­ge­stellt wer­den. Inhalts­über­sichtJugend­ar­beitWaf­fen­be­sitz­kar­tenNeue Ver­pflich­tun­gen für die Schieß­sport­ver­ei­neAuf­be­wah­rung von Schuß­waf­fen Jugend­ar­beit[↑] Eine der wich­tigs­ten

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100 Jahre Diskussion um das "richtige" Waffengesetz

100 Jah­re Dis­kus­si­on um das „rich­ti­ge“ Waf­fen­ge­setz

Die Dis­kus­si­on um das „ rich­ti­ge “ Waf­fen­ge­setz ist mitt­ler­wei­le fast ein Jahr­hun­dert alt und auch das Waf­fen­recht schwank­te in die­ser Zeit stets zwi­schen einem libe­ra­len Ver­ständ­nis und einem Total­ver­bot. Inhalts­über­sichtWaf­fen für alle bis zum Ers­ten Welt­kriegEnt­waff­nung nach ver­lo­re­nem Ers­ten Weit­kriegGeset­zes­ver­schär­fun­gen in den Zwan­zi­gernRadi­ka­le Waf­fen­ge­setz­än­de­run­gen im und nach dem Zwei­ten

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Erhöht das neue Waffengesetz die innere Sicherheit?

Erhöht das neue Waf­fen­ge­setz die inne­re Sicher­heit?

Die Dis­kus­si­on ist nach dem Amok­lauf von Erfurt neu auf­ge­flammt: Ist das neue Waf­fen­ge­setz tat­säch­lich ein Bei­trag zur Erhö­hung der inne­ren Sicher­heit? Kin­der ler­nen durch Nach­ah­men. Kin­der wer­den bis zu ihrer Voll­jäh­rig­keit Zeu­ge von zir­ka 100.000 Tötungs­de­lik­ten im Fern­se­hen. Es soll­te nicht län­ger die Erkennt­nis ver­schwie­gen wer­den, dass der Umgang

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Frage zum neuen Waffengesetz

Fra­ge zum neu­en Waf­fen­ge­setz

Wirr­warr anstel­le von Klar­heit – Das Waf­fen­ge­setz, das am 1. April 2003 in Kraft tritt, ist für vie­le in der Pra­xis so nicht rea­li­sier­bar. Ver­ant­wort­li­che im Schieß­sport wis­sen oft nicht, wie sie sich ver­hal­ten sol­len. Inhalts­über­sichtWas muss bei der Waf­fen­auf­be­wah­rung beach­tet wer­den?Was ändert sich bei den Waf­fen­be­sitz­kar­ten?Wie sieht es mit der

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