0,4% sind zuviel

0,4% sind zuviel

Macht ein Waf­fen­be­sit­zer in alko­ho­li­sier­tem Zustand von sei­ner Schuss­waf­fe Gebrauch, recht­fer­tigt dies die Annah­me, dass er im waf­fen­recht­li­chen Sin­ne unzu­ver­läs­sig ist, auch wenn zum Alko­hol­kon­sum kein wei­te­res Fehl­ver­hal­ten hin­zu­tritt. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall fuhr der Klä­ger, ein Jäger und Inha­ber waf­fen­recht­li­cher Erlaub­nis­se, mit sei­nem Kraft­fahr­zeug

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Unzuverlässig wegen Diebstahls geringwertiger Sachen

Unzuverlässig wegen Diebstahls geringwertiger Sachen

Der Wider­ruf einer waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis auf­grund einer Regel­ver­mu­tung der Unzu­ver­läs­sig­keit auch bei einem (wie­der­hol­ten) Dieb­stahl gering­wer­ti­ger Sachen gerecht­fer­tigt. Gemäß § 45 Abs. 2 Satz 1 WaffG ist eine Erlaub­nis nach dem Waf­fen­ge­setz zu wider­ru­fen, wenn nach­träg­lich Tat­sa­chen ein­tre­ten, die zur Ver­sa­gung hät­ten füh­ren müs­sen. Die Ertei­lung einer waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis setzt gemäß §

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