Das Verbot des Waffenbesitzes und des Waffenerwerbs

Unter den in § 41 Abs. 2 WaffG bezeich­ne­ten Vor­aus­set­zun­gen ist auch dann die Ver­hän­gung eines Besitz­ver­bots mög­lich, wenn der Ver­bots­adres­sat erlaub­nis­pflich­ti­ge Waf­fen bzw. Muni­ti­on nicht in Besitz hat und nicht die tat­säch­li­che Gewalt über sie aus­übt. Es darf auch der künf­ti­ge Besitz ver­bo­ten wer­den. Ein waf­fen­recht­li­ches Ver­bot nach § 41

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Erkennungsdienstliche Behandlung bei illegalem Schusswaffenbesitz

Der il­le­ga­le Be­sitz von Schuss­waf­fen unter un­kla­ren Er­werbs­um­stän­den in­di­ziert die er­ken­nungs­dienst­li­che Be­hand­lung als not­wen­di­ge und ge­eig­ne­te Maß­nah­me der Straf­ver­fol­gungs­vor­sor­ge, denn es han­delt sich dabei um ein vi­ru­len­tes ge­set­zes­wid­ri­ges Ver­hal­ten, des­sen straf­recht­li­cher Ge­samt­zu­sam­men­hang sich oft­mals erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt her­aus­stellt. Inso­weit leuch­tet es für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ohne die Not­wen­dig­keit wei­te­rer

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Erlaubnisfreie Waffen im Knast

Fehlt die erfor­der­li­che Zuver­läs­sig­keit, kann gemäß § 41 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WaffG die Waf­fen­be­hör­de die Unter­sa­gung des Besit­zes und Erwerbs von Waf­fen oder Muni­ti­on, deren Erwerb nicht der Erlaub­nis bedarf, auch für den Zeit­raum auf­recht­erhal­ten, in dem der Betrof­fe­ne eine mehr­jäh­ri­ge Haft­stra­fe ver­büßt. Gemäß § 41 Abs. 2 WaffG ist es

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