Alkoholbedingte Ausfallerscheinungen

Vor­sich­tig und sach­ge­mäß im Sin­ne des § 5 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b WaffG geht mit Waf­fen nur um, wer sie in nüch­ter­nem Zustand gebraucht und so sicher sein kann, kei­ne alko­hol­be­ding­ten Aus­fall­erschei­nun­gen zu erlei­den, die zur Gefähr­dung Drit­ter füh­ren kön­nen. Im hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Jäger eine Schuss­waf­fe gebraucht,

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Kein Schießen mit rechter Gesinnung

In der Regel besit­zen Per­so­nen die erfor­der­li­che waf­fen­recht­li­che Zuver­läs­sig­keit nicht, die ein­zeln oder als Mit­glied einer Ver­ei­ni­gung Bestre­bun­gen ver­fol­gen oder unter­stüt­zen, die gegen die ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ord­nung gerich­tet sind. Das ist bei einem Funk­ti­ons­trä­ger der NPD der Fall. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt der Frei­en Han­se­stadt Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Unzuverlässig wegen Diebstahls geringwertiger Sachen

Der Wider­ruf einer waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis auf­grund einer Regel­ver­mu­tung der Unzu­ver­läs­sig­keit auch bei einem (wie­der­hol­ten) Dieb­stahl gering­wer­ti­ger Sachen gerecht­fer­tigt. Gemäß § 45 Abs. 2 Satz 1 WaffG ist eine Erlaub­nis nach dem Waf­fen­ge­setz zu wider­ru­fen, wenn nach­träg­lich Tat­sa­chen ein­tre­ten, die zur Ver­sa­gung hät­ten füh­ren müs­sen. Die Ertei­lung einer waf­fen­recht­li­chen Erlaub­nis setzt gemäß §

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Schüsse im Wildgatter

Der Wider­ruf einer Waf­fen­be­sitz­kar­te erfolgt von der zustän­di­gen Behör­de dann, wenn deren Inha­ber gröb­lich gegen Vor­schrif­ten des Waf­fen­ge­set­zes ver­sto­ßen hat und mit­hin die waf­fen­recht­li­che Zuver­läs­sig­keit nicht mehr gege­ben ist. Im hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Trier ent­schie­de­nen Fall ist dem Antrag­stel­ler, Inha­ber einer Waf­fen­be­sitz­kar­te, wegen feh­len­der waf­fen­recht­li­cher Zuver­läs­sig­keit mit sofor­ti­ger Wir­kung die

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Sofortvollzug beim Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse

Wider­spruch und Anfech­tungs­kla­ge gegen die Rück­nah­me oder den Wider­ruf waf­fen­recht­li­cher Erlaub­nis­se haben gemäß § 45 Abs. 5 WaffG kei­ne auf­schie­ben­de Wir­kung, sofern die Erlaub­nis wegen des Nicht­vor­lie­gens oder Ent­fal­lens der Vor­aus­set­zun­gen nach § 4 Abs. 1 Nr. 2 zurück­ge­nom­men oder wider­ru­fen wird. Die­ser gesetz­li­che Aus­schluss der auf­schie­ben­den Wir­kung von Wider­spruch und Anfech­tungs­kla­ge in den

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