Schießaufsicht bei Jugendlichen

Ab dem 1. April muss bei Schie­ßen mit Kin­dern und Jugend­li­chen die Stand­auf­sicht von zur Kin­der- und Jugend­ar­beit für das Schie­ßen beson­ders geeig­ne­ten Auf­sichts­per­so­nen gelei­tet wer­den. Die Duch­füh­rungs­ver­ord­nung zum WaffG, in der die Kri­te­ri­en für die­se beson­de­re Eig­nung fest­ge­legt wer­den, ist jedoch noch nicht erlas­sen. Bis dahin gilt jedoch die noch zum alten Waf­fen­ge­setz erlas­se­ne 1. Waff­VO wei­ter, nach der die Schieß­auf­sicht füh­ren darf, wer 14 Tage vor dem ers­ten Ein­satz gegen­über der für das Waf­fen­recht zustän­di­gen Kreis­po­li­zei­be­hör­de benannt wur­de. Die­se Vor­schrift gilt für alle Schieß­auf­sich­ten, also auch für die Auf­sicht bei Kin­dern und Jugend­li­chen.

Schießaufsicht bei Jugendlichen

Die für die Schie­ßen mit Kin­dern und Jugend­li­chen vor­ge­se­he­nen Auf­sichts­per­so­nen soll­ten daher recht­zei­tig der Waf­fen­behro­de gegen­über unter Bei­fü­gung einer Kopie des Schieß­lei­ter­aus­wei­ses sowie eines Nach­wei­ses über die Fähig­kei­ten in der Jugend­ar­beit (etwa: Jugend­lei­ter­aus­weis, Tätig­keit als Leh­rer etc., mehr­jäh­ri­ge Tätig­keit als Jung­schüt­zen­meis­ter etc.) ange­zeigt wer­den. Dann kann 14 Tage spä­ter – zumin­dest bis zum Inkraft­tre­ten der neu­en Durch­füh­rungs­ver­ord­nung – das Schie­ßen mit Kin­dern und Jugend­li­chen wei­ter­ge­führt wer­den.