Unzuverlässigkeit im Sprengstoffrecht

Allein die Tat­sa­che, dass eine straf­recht­li­che Ver­ur­tei­lung die für die Regel­ver­mu­tung der Unzu­ver­läs­sig­keit nach § 8a Abs. 2 Nr. 1 Buchst. c SprengG erfor­der­li­che Min­dest­stra­fe nicht erreicht, schließt es nicht aus, das zugrun­de lie­gen­de Ver­hal­ten bei der Prü­fung der aus­nahms­los anzu­neh­men­den Unzu­ver­läs­sig­keit nach § 8a Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b SprengG her­an­zu­zie­hen.

Unzuverlässigkeit im Sprengstoffrecht

Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Würt­tem­berg, Beschluss vom 20. Febru­ar 2008 – 1 S 281407